Aktuelles

8.1.22 nachdem die Zahl der Kuh-Fans stetig steigt, haben wir uns entschlossen, erstmalig neben dem Hanshof-Kalender auch einen Kuh-Kalender zu machen. Natürlich würden wir uns freuen, wenn ganz viele von euch einen haben wollen. Für 10 € ist er zu haben!

Anschauen könnt ihr ihn unter "Aktuelles" auf der Hanshof-Homepage (www.hanshof.jimdo.com)


kurz vor Weihnachten mussten wir unsere schöne Lina gehen lassen.

Sie konnte nicht mehr aufstehen und nach 1 1/2 Tagen der Ursachensuche, mussten wir feststellen (die Tierärztin hat es festgestellt) dass Lina eine Verletzung an der Wirbelsäule hat (einen Querschnitt) und darum ihre Hinterbeine nicht mehr bewegen kann.

Wir haben sie sofort eingeschläfert.

Lina war eine echte Persönlichkeit deren Stärke es war, das "Auge" der Herde zu sein.

Lina fehlt uns und der Herde.

Schön ist, dass sie uns ein Kuhkalb hinterlässt das - Augustin sei nochmal gedankt - hornlos ist und somit in der Herde bleibt. Mit ihr wird Lina weiterleben


3.10. Seit gestern ist unser "Leihbulle" da! Ganz problemlos hat er sich in die Herde integriert und testet sich nun durch die Mädels...


30.9. also hier der "Schnelldurchlauf":

 

Das Frühjahr war ja sehr nass und zäh, wodurch wir mit den Tieren erst in der zweiten Maihälfte auf die Weide raus konnten.

 

Kurz bevor es auf die Weide raus ging, haben wir uns doch noch von Augustin getrennt. Es war eines Abends notwendig, an eine Kuh dran zukommen (d.h. wir wollten sie separieren und in den Fangstand bringen um sie vom Tierarzt untersuchen zu lassen) Das hat er uns dann nicht machen lassen. Er fing sehr laut an zu schimpfen und hat uns klar gemacht, dass, würden wir weiter machen, er uns angreifen würde. Wir haben dann abgebrochen und am nächsten Tag alles in die Wege geleitet, dass es weg kam.

 

Unsere Kühe haben sich dieses Jahr sehr schwer getan mit dem Kalben. Die Kälber waren alle sehr groß und bei einer Kuh kam dieses sehr große Kalb auch noch verkehrt herum. Dank meines super tollen Nachbarn haben wir den Kleinen wohlbehalten rausgezogen. Dann hatte er auch noch nen Beckenschiefstand und konnte die ersten Tage nicht selbst auf- und auch schlecht stehen. Also haben wir ihn mit der Flaschen einige Tage mitgepäppelt und jeden Tag sowohl das Aufstehen, als auch das Stehen und Laufen geübt - bis es plötzlich funktioniert hat. Heute sieht man ihm gar nicht mehr an, dass was nicht in Ordnung war.

 

Unser "Halbes Gesicht" haben wir beim Kalben verloren. Sie hatte das Kalb übertragen - es muss schon einige Zeit tot in ihr gewesen sein. Bis wir was merkten, war es schon zu spät. Sie hatte sich quasi selbst daran vergiftet und wir mussten sie einschläfern lassen. Das hat mich sehr mitgenommen - zumal man sich trotz allem ständig Vorwürfe macht, ob man hätte nicht doch was erkennen können, früher handeln können ... Sie fehlt in ihrer unvergleichlich mürrischen Art und ihre Schönheit fehlt auch beim Blick über die Herde.

 

So haben wir jetzt also noch 7 Kühe mit 7 Kälbern. Alle gesund und fidel und - was uns riesig freut - eine unserer hornlosen kühe, Zora, hat endlich ein Kuhkalb !! "Zenzi" und die darf natürlich bleiben.

Aber so wie es aussieht, scheint der liebe Augustin tatsächlich die Hornlosigkeit vererbt zu haben. Und dann schauen wir mal, ob wir nicht auch die Kälber von Schnauzbart und Lina behalten. Beide Kühe haben ja Hörner, aber so könnten wir doch weibliche Nachkommen der beiden behalten. Mal schauen. Ein wenig hängt es von den Mädels selber ab. Bis jetzt weigern sie sich noch sehr, sich anfassen zu lassen und das müssen sie schon, wenn sie bleiben wollen! Zenzi dagegen ist eine Schmusemaus - vor allem Popo kraulen findet sie suuuper!

 

Toffifee sind unheimlich gewachsen und richtige Kühe geworden (sie sind natürlich immer noch Rinder, weil sie noch nicht gedeckt sind).

Sie sind nach wie vor mehr an uns Menschen interessiert, als an den anderen Kühen, obwohl Beide nach anfänglicher Irritation super Tanten abgegeben haben für die Kälber - bei Fee ging es tatsächlich so weit, dass sie die Kälber hat an ihrem "Euter" nuckeln lassen.

Sie finden es super, wenn wir mit den Halftern kommen und sie auf einen Spaziergang mitnehmen oder nur zum Putzen auf den Hof.

 

Und dann sind da ja noch unsere "Jungs". Ich hätte nicht gedacht, das sagen zu müssen: die sind nochmal gewachsen! Rico, Ron, Oskar und Rolli, die schmusigsten Schmuseochsen sind mit ihren jetzt 4 Jahren unfassbar groß (das muss doch mal aufhören?!). Aber sie haben so zarte, liebe Seelen und strahlen, wenn Menschen kommen, die sie bürsten und kraulen wollen. Und wenn sie dich anschauen, dann siehst du, eigentlich haben sie nie aufgehört, kleine Buben zu sein...

 

Ja, die Ochsen. Wir haben ja gesagt, das passiert uns nicht nochmal, dass ein Bullenkalb einen Namen bekommt....

.... und dann kam Lasse-Ludwig.

Lasse-Ludwig ist der Sohn unserer blinden Lotti und er hat quasi am Tag seiner Geburt bereits beschlossen, dass er uns Menschen prima findet. Lasse kommt auf uns zu und fordert das Schmusen, Kraulen und Bürsten auf so charmante Art ein, dass man nicht anders kann. Belohnt wird man mit einer Hingabe und einer Art des Genießens, wie man es eher von Katzen kennt.

Tja, Lasse-Ludwig scheint unsere Herzen schon so sehr erobert zu haben, dass er vermutlich Ochse Nr.5. wird.

 

Nun sind wir im "heute" angekommen - der Herbst strahlt derzeit wunderbar, Futter steht noch ausreichend auf der Weide, sodass die Tiere ihr Sein draußen hoffentlich noch eine Weile genießen können!

 

Ach ja, das Kuhkuscheln: nach einem Zeitungsartikel in der HZ über unsere Kühe und dass man mit denen auch kuscheln kann, kam einige Zeit später der SWR auf uns zu und wollte einen Fernsehbericht machen. Das haben die auch gemacht und so kam in der Landesschau Ba-Wü ein toller Beitrag über uns!!! Und dann kam auch noch Regio TV Schwaben. Auch die haben einen super süßen Bericht über uns gebracht und seit dem wissen gaaaanz viele Menschen, dass man mit unseren Kühen kuscheln kann und ganz viele haben das auch schon ausprobiert!!!

Und das macht so viel Spaß: den Tieren, uns und auch den Menschen, die bis jetzt da waren

DANKE an die HZ, an den SWR und an Regio TV Schwaben!!!

 


30.9. das soll nun "Aktuell" sein?! Und mein letzter Eintrag hier ist beinahe 9 Monate her...

Es tut mir leid!

Aber es war so viel los und unser Internet hier in der schwäbischen einöde ;-) ist soooo unzuverlässig und langsam, dass es schon ein sehr aufwändiges Projekt ist, diese Seite regelmäßig zu bedienen. Und das habe ich die letzten Monate einfach nicht geschafft.

Etwas aktueller sind wir auf "instagram" unterwegs, das geht schneller und außerdem hat es weitestgehend die Jugend in die Hand genommen.

Ich versuche mich aber zu bessern!!!

Im Schnelldurchlauf werde ich Euch über die Neuigkeiten der letzten Monate informieren und gleich auch einige Fotos dazupacken

Und dann versuche ich mich wieder regelmäßiger zu melden - versprochen!


12.1.21. Wir hoffen, Ihr seid alle gut im neuen Jahr angekommen!?

 

Sag nochmal einer, es gäbe keine Winter mehr - seit Tagen halten uns eisigste Temperaturen, Schnee und nun auch noch mehr Schnee auf Trab...

Toffi und Fee durften sich dieser Tage mal auf dem Reitplatz austoben - sind die beiden nicht groß geworden!


26.12. Die Stallzelte, die wir gekauft haben um alle Tiere unter Dach über den Winter zu bringen, sind nicht rechtzeitig geliefert worden. Dadurch standen unsere Ochsen bis zum 22.12. abends halb sieben noch draußen auf der Weide.

Ohne Unterstand und durch den vielen Regen auch beinahe bis zu den Karpalgelenken im Matsch.

Es war schrecklich und sie haben mir wirklich leid getan.

Nachdem das Wetter über Weihnachten noch unterirdischer gemeldet war und uns klar war, dass wir Corona-bedingt gar nicht genug Leute auf den Hof holen dürfen, um die Zelte aufzubauen, haben wir uns entschlossen, unsere Heu, Stroh und Hackschnitzellager so umzuräumen, dass wir die Ochsen auch in unserer Maschinenhalle unterbringen.

Das war eine Menge Arbeit und ohne die Hilfe unserer Nachbarn (vielen Dank für den Hänger!) und unseres Jagdpächters (auch vielen Dank für den Hänger) hätte es gar nicht geklappt. Denn wir hatten so viele Hackschnitzel in der Halle liegen (wir heizen mit Hackschnitzeln), dass, obwohl wir den Heizungsbunker bis an die Decke gefüllt haben, immer noch sooo viel Material in der Halle lag. Also haben wir uns zwei Hänger geliehen und diese auch gefüllt. Den (leider immer noch reichlichen) Rest haben wir dann auf dem Hof auf einen Haufen gekippt. Dann noch eine (hoffentlich) ausbruchsichere Umzäumung gebaut und die Ochsen in die Halle getrieben.

Nach anfänglicher Verwunderung haben die Jungs ganz schnell die Vorteile ihres neuen Zuhauses begriffen...

Nur das Tränken ist im Moment noch ein Problem, da wir, um das Wasserfass, das wir in die Halle stellen wollen unterzubringen, leider nochmal umstellen müssen, was mit den Ochsen in der Halle etwas schwieriger werden wird. Aber das bekommen wir die Tage auch noch hin...

Toffifee sind auch nochmal umgezogen. Der Auslauf im ehemaligen "Ponystall" ist mit den beiden leider so matschig geworden (Kühe sind halt da doch anders als Pferde), dass wir es so nicht lassen wollten. Jetzt leben die beiden hinterm "gelben Tor". Leider ohne Auslauf, dafür in einer großen Box - sie scheinen sich ziemlich wohl zu fühlen...


11.12. der Nikolaustag war für unsere Mädels eher ein trauriger Tag. Nicht nur das Wetter war trüb, der Mäster, der unsere Kälber immer nimmt kam und hat die Jugend abgeholt...

Zwei Tage (Tag und Nacht) haben die Mädels durch geschrien, es hat einem fast das Herz zerrissen.

In der Zwischenzeit ist Ruhe eingekehrt. Der Stall wirkt unglaublich leer und Augustin, unseren Hahn im Korb kann man beobachten, wie er regelmäßig mit der ein oder anderen schmust und Fellpflege betreibt. Ein richtiger Schnuckel ist er...

Die Kälber werden wir in den nächsten Wochen besuchen. Das machen wir jedes mal so. Und wir werden hier berichten. Wir kennen den Stall und gehen auf jeden Fall davon aus, dass es ihnen gut geht. Sie sind mit anderen Kälbern zusammen, quasi im Kindergarten...


4.12. schaut euch doch mal unseren verrückten Augustin an. Als ich gestern Abend den Kuhstall einstreuen wollte, lag er ziemlich genau unter dem Loch. Meine mehrmalige Aufforderung, aufzustehen hat er total ignoriert. Dann habe ich ein bisschen Stroh runter geworfen (ich dachte, dann steht er schon auf), das hat ihn aber gar nicht gestört. Also habe ich richtig Stroh runter geworfen...

Die erste Portion habe ich dann um ihn rum weggegabelt und verteilt - hat ihn in seiner Ruhe auch nicht gestört. Ich habe dann nochmal runter schmeißen müssen, weil´s noch nicht gereicht hat. Bis ich von oben runter kam, turnten zwei Kälber auf dem Strohberg (und somit auch auf Augustin) rum, auch das hat ihn wenig gestört. Erst als ich dann auch noch dazu kam ist er endlich aufgestanden und davon getrottet...


1.12. unser Augustin genießt es sichtlich, bei und zu sein! Sogar das dringend nötige Klauenschneiden (unserem Nachbarn an dieser Stelle ganz herzlichen Dank!!!) hat er sehr tapfer über sich ergehen lassen. Er ist ein wirklich lieber Kerl, der sehr viel Ruhe und Harmonie in unsere Herde bringt.


12.11. am Dienstag haben wir uns von Hedwig und von abgesägtem Horn getrennt.

Bei Hedwig war es schon lange absehbar, sie war wirklich alt und konnte und wollte auch nicht mehr. Abgesägtes Horn dagegen war für mich eine sehr schwere Entscheidung, die Kuh war noch relativ jung und zudem eine sehr schöne Kuh. Sie hatte im Sommer eine Euterentzündung bekommen, die wir einfach nicht in den Griff bekommen haben. Das Risiko, dass wir durch eine erneute Trächtigkeit nicht nur sie sondern auch das Kalb verlieren könnten war zu groß und so musste ich sie gehen lassen...

Beides waren besondere Tiere mit ausgeprägten Persönlichkeiten.

Hedwig wird immer bei uns sein durch ihre Tochter Hermine und abgesägtes Horn durch ihren wundervollen Sohn Rico!


2.11. nachdem ich mich hier wirklich lange nicht zu Wort gemeldet habe dafür nun eine kleine (wahre) Geschichte:

Die aufmerksamen Leser und Kenner unseres Hofes wissen, dass wir jedes Jahr einen "Leihbullen" haben. Ein Masttier von Freunden, der bei uns einige schöne Monate auf der Weide verbringen darf und dann zum Schlachter kommt...

Der diesjährige Bulle hätte am 23.10. zum Schlachter abgeholt werden sollen.

Nachdem wir spät am Donnerstag Abend noch die ganze Herde in den Stall geholt haben, um ihn am nächsten Morgen aussortieren zu können, erreichte uns der Anruf, dass der Ulmer Schlachthof Corona hat und bis auf Weiteres geschlossen bleibt.

Bis zu diesem Moment hat sich der Bulle nicht von uns anfassen lassen und ist uns immer aus dem Weg gegangen.

Am nächsten Morgen war Hannah im Stall und hat ein wenig mit ihm gesprochen. Nachdem er sie eine Weile angeschaut hat ist er los gelaufen, direkt auf sie zu und hat sich kraulen lassen...

 

Wer uns kennt weiß, dass er damit seine Zukunft entschieden hat.

Wir haben seinen Preis erfragt und nun gehört "Augustin", wie er jetzt heißt, zur Familie...


26.9. schaut Euch mal die coolsten aller Kühe an. Toffi und Fee lieben ihren Job als künftige Reitkühe und machen auch sonst wirklich allen Unfug mit großer Begeisterung mit..


3.9. der Bulle ist da! Es war wesentlich unspektakulärer, als wir dachten. Der Kerl hat schon gedeckt, dadurch hat er wesentlich mehr Selbstbewußtsein als die Bullen bisher. Das fanden die Mädels offensichtlich prima, denn sie haben ihn sofort akzeptiert. Wir sind noch nicht sicher, ob wir es prima finden, denn im Gegensatz zu seinen Vorgängern hat er uns gegenüber wenig Scheu und geht schon mal brummelnd auf Konfrontation. Mal sehen wie sich das entwickelt...


29.8. unsere Kühe sind wieder auf der Weide. Abgesägtes Horn hat leider ihr Kalb verloren und ihre Euterentzündung haben wir auch nicht wirklich in den Griff bekommen. Wir haben sie jetzt zusammen mit Hedwig zu den Ochsen gestellt. Die anderen Mädels sind mit ihren Kälbern auf der Wiese hinter dem Tannenhag und warten auf die Ankunft des Bullen. Die Kälber wachsen und gedeihen und alle freuen sich riesig wenn wir einen Schubkarren mit Äpfeln, aufgesammelt unter den Streuobstbäumen, vorbeibringen...


30.7. unsere Kühe sind derzeit - zu ihrem und unserem Leidwesen - im Stall.

Grund ist "abgesägtes Horn".

Die Kuh schien mir letzte Woche komisch auf der Weide. Nachdem sie sich auf der Weide von mir hat Fieber messen lassen, war mir schon klar, dass hier irgendwas überhaupt nicht stimmt. Als das Thermometer dann 40,9 Grad (!!) anzeigte, haben wir den ganzen Haufen schleunigst in den Stall geholt und den Tierarzt dazu.

"Abgesägtes Horn" hat eine ausgewachsene Euterentzündung. Sie hat einige Tage Medikamente bekommen und nun warten wir, ob ihr Zustand stabil bleibt. Wenn ja, dürfen die Kühe heute oder morgen wieder auf die Weide.

 

Die Ochsen mussten wir direkt aus der Herde aussortieren, da der Stall für Kühe, Kälber und Ochsen mit sehr großen Hörnern viel zu klein ist.

Sie sind auf der Weide, aber mit ihrer Situation, alleine ohne die Herde, nicht sehr glücklich.

Das macht uns ziemlich Bauchweh, denn in den nächsten Wochen soll der neue Bulle zu den Kühen dazu kommen und dann ist für die Ochsen in der Herde bis November eh kein Platz.

Die Jungs sollten sich also schleunigst mit ihrer Situation anfreunden, sonst...

Das ist eine andere Geschichte.


30.7. Schnauzbart hat es ganz anders gemacht als Zora.

Bei ihr dachten wir eigentlich, dass sie nicht trägt.

Sie war immer dabei aufzuspringen, wenn andere rinderten, sie hatte ein ganz schlaffes, sich überhaupt nicht veränderndes Euter und war vom ganzen Verhalten eher agil und fast agressiv (die meisten Kühe werden gegen Ende der Trächtigkeit eher behäbig und schon etwas mütterlich).

Am Abend haben Hannah und ich beim Blick auf ihr Euter noch gesagt, dass es vielleicht doch sein könnte, dass sie trägt, denn es war eine leichte Veränderung zu erkennen.

Am nächsten Morgen (28.7.) war dieser hübsche junge Mann an ihrer Seite...


30.7. nachdem ich bestimmt 3 Wochen lang jeden Tag behauptet habe, dass Zora "heute" ihr Kalb bekommt, weil viele Anzeichen dafür gesprochen haben, hat sie am 24.7. dann endlich wirklich losgelegt. Um 16 Uhr, mitten auf dem Hof (warum die Kühe im Stall sind erfahrt ihr an anderer Stelle), sodass alle die da waren und wollten, zuschauen konnten.

Ich habe die Gelegenheit genutzt, um die Geburt auch für euch festzuhalten.

Für ihr erstes Kalb hat Zora das super entspannt und professionell gemacht - in 10 min war alles vorbei.

Mit der Tatsache, dass auch dieses Kalb ein Bullenkalb ist, ist unsere Hoffnung auf hornlosen, weiblichen Nachwuchs für dieses Jahr leider nicht erfüllt.

Aber der Kleine ist gesund und putzmunter - die Hauptsache!


26.6. vor zwei Tagen hat unsere Mini-Muh ihr Kalb bekommen. Der Kleine war von den Bullenkälbern der erste, dem wir nicht das Euter und die Striche erst mal zeigen mussten. Der wusste sofort, wo die Tankstelle ist und wie man sie bedient... :-)

Mini-Muh ist eine ganz entzückende Mama, nicht über besorgt oder bissle hysterisch sondern ganz geerdet und pragmatisch und dabei sehr liebevoll.

Interessant, die einzelnen Muttertypen beobachten zu können...


23.6. gestern Vormittag ist Nummer 4 auf dir Welt gekommen! Unsere Hermine hat ihr erstes Kalb geboren. Nachdem sie die ersten zwanzig Minuten ganz offensichtlich nicht richtig wusste, was sie damit anfangen soll, kam nach und nach der Mutter-, Beschützer- und Besitzerinstinkt durch und sie fing an es abzulecken und anzubrummeln. 

Die Kleine ist super keck und agil, stand nach ganz kurzer Zeit und hat auch sofort das Euter gefunden. Am Nachmittag ist sie ihrer Mama schon davon gelaufen und am Abend mussten wir sie aus dem Getreidefeld unseres Nachbarn holen, in dem sie sich´s - ziemlich weit drinnen - gemütlich gemacht hatte.

Eine sehr hübsche und sehr freche kleine Maus...


20.6. es ist jedes Jahr von Neuem spannend, ob und welche unserer Kühe tragend ist.

So haben wir auch bis jetzt immer fleißig die Euter beobachtet und das Verhalten unserer Tiere. Haben Prognosen abgegeben und gemutmaßt...

 

Am 24.5. war´s dann endlich so weit. Unsere Lotti hat in der Nacht ganz alleine ihr erstes, gesundes Bullenkalb zur Welt gebracht!!!

Am 4.6. hat dann Lina am frühen Morgen ein entzückendes, gesundes Kuhkalb zur Welt gebracht.

 

Am 17.6. nun, hat unsere Herzkuh am helligsten Mittag ein top fittes Bullenkalb geboren.

 

Bei Lina und Herzkuh konnten wir beobachten, wie sehr die Instinkte selbst bei unseren domestizierten Kühen noch vorhanden sind, denn Beide haben sofort nachdem die Nachgeburt draußen war, diese vollständig aufgefressen. Da wir auch bei Lotti keine Nachgeburt finden konnten, gehen wir davon aus, dass sie es genauso gemacht hat. Kein appetitliches Thema aber das ist Natur und gehört zu einer Geburt dazu!

Ohrenmarken haben wir auch allen Dreien erfolgreich reingemacht - für uns eine der weniger schönen Aufgaben. Den Kälbern tut´s weh und danach sind sie wochenlang beleidigt mit uns. Aber bis jetzt hat´s jedes Mal recht gut funktioniert und was muss, das muss...

 

Die drei Kleinen sind alle super fit, der von der Herzkuh stellte sich die ersten Tage beim Saufen recht doof an. Das Euter seiner Mutter hängt wie für eine Milchkuh (Fleckvieh) üblich wesentlich tiefer als das der anderen beiden Mütter (Fleischrasse) und so muss er sich ein wenig mehr anstrengen um an die Zitzen ranzukommen. Da hatte er wohl nicht so richtig Lust drauf, die faule Socke. Nachdem wir ihm jetzt aber einige Tage den richtigen Hals-Kopf-Dreh mit Nachdruck gezeigt haben, kann er es nun endlich auch alleine.

Wir sind gespannt, welche der Damen die nächste sein wird...


12.5. am 3.Mai war es endlich so weit - unsere Kühe durften auf die Weide!! Zur Feier des Tages wollten wir einigen Tieren Blumenkränze auflegen. Die Jungs hatten daran allerdings eher anderweitiges Interesse, außer Rolli/Manni, der ihn mit Stolz getragen hat, bis eines der anderen Tiere ihm den Kranz vom Kopf runter gefressen hat :-(

Schlussendlich war es nur unsere tolle Lotti, die ihren Kranz auch auf der Weide noch einige Stunden auf hatte...

Dieses Jahr sind unsere Viecher sehr verhalten rumgesaust, als sie die Wiese erreicht hatten. Kann daran gelegen haben, dass wir sie an einer Stelle raus gelassen haben, die recht hängig ist und vermutlich hat die Kondition nach der langen Winterpause nicht für mehr gereicht. Dafür war die Freude über das leckere Gras und der Genuss mit dem sie es alle gerupft haben deutlich zu sehen und zu hören...


1.5. Nicht nur die Pferde verlieren extrem ihr Winterfell, sondern auch die Rindviecher kratzen, scheuern und lecken wann immer es geht um das Winterfell los zu werden und Platz zu schaffen für das Sommerfell. Wenn wir Zeit haben, helfen wir, sonst helfen sie sich selbst, wie Rico, der ein wenig Pediküre betreibt. Lotti macht derweil ne Runde Genussfressen (wahrscheinlich träumt sie dabei vom frischen Gras...) Manni alias Rolli träumt nicht davon, sondern er versucht recht erfinderisch an welches ranzukommen und ab und an haben wir auch Zeit für nen kleinen Spaziergang oder einfach auch nur zum chillen...


31.3. gestern war, entgegen aller Vorhersagen, am Nachmittag super schönes Sonnenwetter, was unsere Rindviecher zahlreich für ein Sonnenbad genutzt haben...


31.3. am Samstag haben wir den Kuhstall gemistet. Da wir auch gleichzeitig die, von den Ochsen demolierten Fressgitter repariert haben (der Fabi hat sie verstärkt und geschweißt!), mussten die Tiere - bei herrlichstem Wetter - länger als sonst draußen auf  dem Auslauf warten, bis sie wieder in ihren Stall durften. Darum haben wir ihnen irgendwann zwei Bottiche mit Wasser gefüllt, damit der Andrang an den Tränken nachher nicht zu groß ist... Was man als Rindvieh nicht regelmäßig sieht, das ist mit höchstem Misstrauen zu betrachten und so hat es eine ganze Weile gedauert, bis die Herrschaften mir geglaubt haben, dass ich ihnen nicht an den Kragen will, sondern lediglich um ihr Wohl besorgt...

Nachher waren dann aber alle zufrieden, auch mit dem frisch gemisteten und eingestreuten Stall!


29.1. unser "vierer WeideTeam" war mal wieder zusammen draußen. Ab und an packt sie dann alle der Rappel und sie toben gemeinsam über die Wiese...


Hallo Ihr Lieben!

Ein rundum gutes Neues Jahr wünschen wir Euch!

Wer es noch nicht mitbekommen hat: wir haben einen Kalender gemacht.

Auf unserer Hanshof-Seite könnt Ihr ihn unter "Aktuelles" anschauen und, wenn er Euch gefällt auch für nur 7,50 € (plus Porto) bei uns bestellen!

Schaut ihn Euch an, er ist wirklich schön geworden...


Wir wünschen allen Freunden, Unterstützern, Bekannten und Besuchern

ein frohes Weihnachtsfest,

ruhige, besinnliche Tage zwischen den Jahren

und 

ein gesundes, zufriedenes und erfolgreiches

Jahr 2020!


Unsere beiden Mädels, bei denen wir uns wirklich schwer getan haben, passende und auch praktikable Namen zu finden, haben endlich Namen:

die Dunkle heißt Toffi und die Helle Fee,

so lassen sie sich prima rufen:

 

Toffifee....


Bei unserm "Rolli" der seinen Namen ja daher hat, dass er so unfassbare Dinge mit seiner Zunge machen kann, tragen wir uns schon lange mit dem Gedanken, ihn umzubenennen.

Vor allem im Winter, wenn er seine überlangen Ohrzotteln und seinen ausgeprägten Schopf hat, ähnelt er so unglaublich dem Mammut "Manni" aus Ice Age. Aber auch in seinem Wesen- er ist behäbig, manchmal langsamer im Denken (so scheint es)- ähnelt er dem Ice Age Manni so sehr, dass wir ihn nun, da wir Fines Zustimmung haben (sie ist die Patin) in 

"Manni" umtaufen!


8.12. unsere kleinen Mädels finden es ziemlich toll, wenn es das Wetter zulässt, auf unsere "Hauskoppel" gestellt zu werden. Meist zusammen mit den Ziegen toben sie dann dort rum, liegen faul in der Sonne oder erkunden ihr neues Spielzeug... Und auch unsere "Großen" genießen jeden einzelnen der winterlichen Sonnenstrahlen!


16.11. auch die Rindviecher sind seit letztem Wochenende im Stall. Heute morgen beim Einstreuen, wollte Oskar seinen Platz auf keinen Fall aufgeben. Als ich vom Heuboden runter kam, lag im Stall ein riesiger, lebender Strohhaufen, aus dem nur noch ein Kopf rausgeschaut hat...


10.11. der erste richtige Frost ist heute Nacht über uns gezogen. Beschert hat er uns neben der Kälte, gemeinsam mit der aufgehenden Sonne, wunderschöne Bilder...

Unser Leihbulle ist seit Freitag weg.  Er war ein wirklich netter Kerl, dem es hoffentlich bei uns gut gefallen hat und der einen schönen Sommer mit unseren Mädels verbringen durfte. Gespannt sind wir, wie viele  unserer Kühe er gedeckt hat :-)

Am selben Tag haben wir die Ochsen raus zu den Kühen gestellt, damit die beiden Gruppen sich wieder aneinander gewöhnen. Kurz gab es Gerangel und Geschiebe, um die Rangordnung wieder herzustellen aber nach knapp einer halben Stunde lagen alle wieder friedlich vereint beieinander.

Jetzt wird heute noch der Kuhstall gemistet und dann dürfen unsere Rindviecher auch endlich in den Stall...


4.11. die Zeit rennt und hier ist so viel los - nicht immer Erwartetes und leider auch nicht immer Schönes. Heute habe ich mir aber ein wenig Zeit genommen euch zu "upaten".

Die Kühe sind - im Gegensatz zu den Pferden- immer noch auf der Weide. Das tut bei dem vielen Regen der Weide nicht gut, aber wir sind aus verschiedenen Gründen noch nicht dazu gekommen.

Einige Pferde waren/sind krank, wir hatten verschiedene Kurse, unser Sonnenschein Lilly wurde überfahren, die Ochsen sollen eigentlich enthornt werden, bevor die Mädels rein kommen. Dem ersten Enthornungsversuch haben sie sich allerdings erfolgreich wiedersetzt (ev. startet morgen der zweite Versuch). Wir stecken in div. Bau- bzw. Renovierungsarbeiten....

 

Und dann war da noch die Sache mit dem fahrbaren Hochsitz...

Wir wollten die Kühe von der einen Weide zur nächsten treiben, zunächst sah alles super und nach einem schnell erledigten Job aus. Der Treibgang war gesteckt, die Kühe sind motiviert losgelaufen und gerade als sie fast in der neuen Weide waren, haben sie den fahrbaren Hochsitz unseres Jägers entdeckt, der unmittelbar auf dem Nachbarfeld stand - tja, und dann war´s mit dem lässigen Job vorbei: die Kühe auf dem Absatz kehrt gemacht und wollten wieder zurück auf die vermeintlich sichere Weide von der sie kamen. Da standen ihnen aber Hannah und Irene im Weg die den Viehtrieb von hinten begleitet haben. Und was tut eine Kuh, wenn sie der festen Überzeugung ist, sich in einer sehr gefährlichen, ja aussichtslosen Situation zu befinden? Genau: sie springt über oder durch die links und rechts als Treibgang gespannten Elektrolitzen (natürlich nicht alle in eine Richtung, das wäre zu einfach gewesen) und jagt in wildem Galopp davon. Da hatten wir den Salat. Bis wir alle wieder eingefangen und auf der ursprünglichen Weide hatten, waren wir schweißgebadet und stinksauer. Einen zweiten Versuch haben wir gar nicht unternommen, obwohl wir den Hochsitz noch am selben Nachmittag entfernt haben. Die Weiber stehen jetzt mit Heuraufe auf der ursprünglichen Weide und wir werden unseren Nachbarn bitten, die noch abzuweidenede Wiese zu mähen und seinen Kühen zu füttern...

 

So kann ich Euch derzeit nur einige Fotos "liefern" von unseren Kühen vor bizarren Sonnenaufgängen (ich habe keine Filter und die Bilder sind nicht bearbeitet, es ist z.T. so unwirklich), gemacht wenn ich morgens raus geradelt bin, um die Weide weiterzustecken...

 


9.10. am Sonntag früh morgens die Kühe weitergesteckt und dabei einen wundervollen, herbstlich, nebeligen Sonnenaufgang erlebt...


23.9. völlig unterschlagen habe ich Euch, dass unser Rolli seit einer Weile eine 1/4 Patin hat. Fine hat sich seine Patenschaft zum Geburtstag gewünscht und ist seither seine Patin. Und wenn sie bei uns ist, nutzt sie die Zeit um sich ausgiebig um ihn zu kümmern - wie Ihr sehen könnt, sehr zu seinem Gefallen...

19.9. schaut mal, wer seit 15.9. bei uns lebt. Die beiden hornlosen Fleckviehkälber sind von unserem Nachbarn. Sie sollen bei uns die Herde aufstocken und die Zahl der hornlosen Kühe erhöhen. Nebenbei werden sie unsere Spazierengeh- und dann auch mal (wenn groß genung) unsere Reitkühe!

Die Beiden sind umwerfend und wir laufen schon jeden Tag fleißig mit ihnen Spazieren. Gestern waren wir sogar schon aus dem Hof raus, Richtung Gnannenweiler unterwegs und es hat super geklappt.

Namen haben die Beiden noch keine - aber das kommt noch...


30.8. in der 5. FeWo hatten auch unsere Kühe wieder Besuch von den Kids. Vor allem unsere "Buben", die ja gerade ein wenig geknickt sind, dass sie "Stallhaft" haben, waren sehr dankbar für die Streicheleinheiten und Hedwig, die sich bislang nicht sehr hervorgetan hat durch Streichelwilligkeit scheint die Gesellschaft der Buben gut zu tun - sie hat sich genussvoll von Kids durchbürsten lassen !!! Und die Kids waren begeistert und sehr verwundert, wie weich, liebevoll und nett Kühe respektive Ochsen sein können.


27.8. die tollen Sonnenaufgänge treiben mich derzeit sehr früh morgens aus dem Bett. Mit der Kamera bin ich dann rund um den Hof unterwegs um dieses faszinierende Schauspiel einzufangen und festzuhalten. Auch unter "Impressionen" findet Ihr Momentaufnahmen in den frühen Morgenstunden rund um Neuselhalden...


23.8. heute mussten wir uns von Kate verabschieden. Sie hat seit gestern nicht mehr gefressen und sich von der Herde abgesondert. Nachdem auch der Tierarzt nichts finden konnte, haben wir uns entschlossen, sie zum Metzger zu geben. Eine sehr schwere Entscheidung, die uns auch dadurch nicht leichter gefallen ist, dass Kate nicht gerade die menschenfreundlichste Kuh war. Ich habe sie trotz allem oder gerade auch wegen ihrem Eigensinn geschätzt und gemocht und schließlich bleibt in ihrem Sohn Ron immer auch ein Teil von ihr bei uns!


17.8. "Leihbulle 2" ist da! Heute Morgen ist er vom Hänger gesprungen und nach einer kurzen Rangelei mit abgesägtem Horn hat er sich gleich Lotta gewidmet, die offensichtlich sehr gerindert hat, denn er hat sie keine 20 min nach seiner Ankunft bereits gedeckt.

Da haben wir alle nicht schlecht gestaunt! Er scheint nicht lange zu fackeln und eher Tatsachen zu schaffen ;-)

Jetzt hat er bis Ende Oktober/Anfang November Zeit unsere 10 Mädels zu decken und nach dem Auftakt bin ich guter Dinge, dass er das auch schafft...

 


17.8. vor ein paar Tagen haben wir unsere Ochsen und Hedwig von der Herde getrennt. Der "Leihbulle 2" soll in die Herde kommen und es war uns zu gefährlich, die Ochsen trotzdem in der Herde zu lasse.

Hedwig läuft schon seit längerer Zeit sehr schlecht und wir sind uns einig, dass für sie eine weitere Schwangerschaft zu riskant wäre. Sollte sich ihr Zustand weiter verschlechtern, können wir keine trächtige Kuh zum Schlachter bringen...

Weil mir die fünf leid taten, dass der Sommer mit dem leckeren Gras für sie jetzt schon vorbei sein soll, haben wir es zunächst versucht, sie von den anderen abgetrennt, aber auch noch auf der Weide zu belassen. Das hätte mit allen gut funktioniert, außer mit Ron.

Ron, unser Muttersöhnchen ist nachts durch den Zaum zu Mama...

Mitgefangen mitgehangen mussten dann doch alle fünf in den Stall.

Dort leiden sie jetzt gemeinsam -allen voran Ron, der gefühlt seit 4 Tagen durchschreit und uns damit fast zum Wahnsinn treibt...