Jan 2022 - Aktuell


20.8.22 Schon spannend, welche Farben rauskommen, wenn man einen schwarzen Bullen zu unseren Mädels lässt...


20.8.22 alle Kälber von diesem Jahr sind auf der Welt!

 

Es sind insgesamt 6 Kälber, zwei Mädels (die bleiben dürfen!) und vier Jungs (die gehen müssen).

 

Besonders freut uns, dass wir von unserer blinden Lotta ein Mädchen haben - umso mehr, als die Geburt ein richtiges Drama war!

Am Abend war zu erkennen, dass die Geburt nicht mehr lange auf sich warten lässt. Die Kuh sondert sich von der Herde ab, sie legt sich öfter hin und ist unruhiger als sonst.

Da unsere Kühe ihre Kälber eigentlich immer alleine und ohne große Probleme bekommen, war das auch kein großes Ding. Trotzdem bin ich später nochmal zur Weide um zu schauen, wie weit sie ist.

Es war zu erkennen, dass sie schon deutliche Wehen hatte also dachte ich: "bleib ich und warte, kann ja nicht mehr lange dauern". Um kurz vor zwölf war mir das ganze dann doch komisch - zu lange ging nichts voran. Ich habe in die Kuh hineingegriffen und sofort gespürt, dass das die falschen Beine waren, die ich da spürte. Hinterbeine! Alarmstufe!! Das schafft die Kuh selten alleine und außerdem ist es für´s Kalb auch sehr gefährlich. Ich habe dann telefonisch versucht Hilfe zu holen, habe aber zunächst nur eine Person erreicht. Nicht genug für eine Geburt auf der Weide, mitten in der Herde, bei der man eingreifen muss. Die Idee war, die Kuh in den Stall zu treiben um dann den Tierarzt zu rufen.  Da Lotta blind ist, ist es ungemein schwer, sie alleine von der Herde wegzubekommen - sie orientiert sich stark an den anderen. Schnell war uns klar, dass das nichts wird. Ich also nochmal telefoniert und endlich jemanden erreicht. So konnten wir zwischen zwei und drei Uhr dann zu viert (einer hält die Kuh fest, einer vertreibt die Herde und zwei am Geburtshelfer) das Kalb auf die Welt bringen. Zunächst wollte sie nicht atmen (kommt öfter vor bei Kälbern die rückwärts kommen, weil sie viel Fruchtwasser in die Lunge bekommen, weil die Nabelschnur reißt ehe das kalb mit dem Kopf aus der Kuh draußen ist). Aber dann, durch nachhelfen kam sie zu sich und wurde munter.

Leider war Lotta so traumatisiert, dass sie nichts vom Kalb wissen wollte. Wir haben sie in Ruhe gelassen, dem Kalb Biestmilch vom Nachbarn gegeben und die beiden dann von der Herde separiert in der Hoffnung, dass Lotta mit etwas Abstand doch noch Interesse an ihrer Tochter zeigt.

Und so war´s dann auch - zum Glück - als ich am nächsten Tag zu den beiden auf die weide kam war alles prima. Lotta stand neben ihrer Tochter, leckte sie brummelnd ab und zeigte richtiges, mütterliches Interesse...

Nach ein paar Tagen "Einzelhaft" - auch um das Kalb noch besser beobachten zu können - durften die beiden dann wieder zur Herde.

 

Zora und ihre Tochter

Hermine und ihr Sohn

Minimuh mit ihrem Sohn

Schnauzbart mit ihrem Sohn

Lotta mit ihrer Tochter

Herzkuh und ihr Sohn


Mai ´22: von den Kälbern vom letzten Jahr haben wir vier behalten:

die Tochter von Lina: Lynn

die Tochter von Zora: Zensi

die Tochter von Schnauzbart: Schickimicki

und

völlig unvernünftig, überhaupt nicht wirtschaftlich, total bekloppt 

aber

einfach nur schön:

den Sohn von Lotta: Lasse-Ludwig


8.1.22 nachdem die Zahl der Kuh-Fans stetig steigt, haben wir uns entschlossen, erstmalig neben dem Hanshof-Kalender auch einen Kuh-Kalender zu machen. Natürlich würden wir uns freuen, wenn ganz viele von euch einen haben wollen. Für 10 € ist er zu haben!

 

Anschauen könnt ihr ihn unter "Aktuelles" auf der Hanshof-Homepage (www.hanshof.jimdo.com)