Unser Hof

Hans war der "Macher", aus allem und nichts konnte er etwas "zaubern". Je verrückter die Idee, umso sicherer hat er eine Lösung gefunden. Alles hat er gesammelt und oft habe ich darüber geschimpft, über das sich anhäufende, auftürmende Chaos, all die "unnützen Dinge" die andere längst weggeworfen hätten.

Gegrinst hat er nur, wenn er wieder eine Idee umgesetzt hatte und dafür eben eines der Teile verbaut hat, über dessen Sammlung ich mich gerade noch mokiert hatte.

Ich bin eher die Visionärin, die mit den 100.000 Ideen.

Hans kann mir bei der Umsetzung nicht mehr helfen. Umso wichtiger ist es mir, seinen Hof zu einem Ort zu machen, an dem sein Geist weht.

Der Geist der stets offenen Tür, der Hilfsbereitschaft, des miteinander Tuns.

Für ihn selbst war dieser Ort mit sehr ambivalenten Gefühlen verbunden. Ich möchte ihn zu einem Ort  machen, an dem die alten Geister vertrieben sind, an dem man gerne ist, an dem man sich wohl fühlt, an dem man gerne verweilt, an dem man sich zu Hause fühlt, an dem man sich willkommen fühlt.

 

So wie sich die Menschen hier wohl fühlen sollen, so ist  bei den Tieren unser oberstes Gebot, dass sie in artgerechter Haltung leben.

Egal ob Kühe, Pferde, Schweine, Ziegen,...

Die Tiere leben in Herden,  haben ausreichend Platz, ganzjährig Zugang zum Außenbereich, sie liegen im Winter auf Stroh und leben im Sommer auf der Weide.